Home

Bauklempnerei  
Bauwerksabdichtungen  
Belichtungen  
Dachbegrünungen  
Dachgeschossausbau  
Dachsanierungen  
Denkmalschutz  
Fassaden  
Flachdachbau  
Schieferarbeiten  
Solarenergie  
Steilbedachungen  
Terrassen & Balkone  
Vordachbau  
Wärmedämmung  
Zimmerarbeiten  

impressum

   
 
   
Regenwasser-Nutzung  
 
 
zum Seitenanfang







Viele Menschen gehen mittlerweile bewusster mit dem Rohstoff Wasser um, dennoch verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich 136 Liter Trinkwasser pro Tag. Das entspricht einer Menge von 17 Kisten Mineralwasser. Fünf bis sieben Flaschen davon werden zum Kochen oder Trinken verwendet, der Rest endet als Abwasser. Das teuer gereinigte Trinkwasser wird schlicht verschwendet - eigentlich paradox, stehen doch jährlich 100 Milliarden Kubikmeter nutzbares Rohwasser durch Niederschläge zur Verfügung.

Vom Dach in die Zisterne

Um Regenwasser im Haushalt effektiv nutzen zu können, braucht man eine Regenwasseraufbereitungsanlage. Erst einmal muss der Regen aufgefangen werden: Das Wasser, das meist auf den Häuserdächern landet, läuft über ein Rohrsystem in einen großen Behälter, die Zisterne. Von dort wird das Regenwasser über ein getrenntes Rohrsystem ins Haus geleitet. Regnet es lange Zeit nicht, wird automatisch auf das normale Frischwassernetz umgeschaltet.
  Kritiker bemängeln, dass auf dem Dach oder in den Rohren organische Rückstände wie Vogelkot, Laubreste und Moose mit in die Zisterne gespült würden. So könnten sich dort Keime entwickeln, die das Wasser vergiften. Deutsche Forscher haben nachgewiesen, dass das falsch ist.  

Moderne Filteranlagen reinigen das Wasser soweit, dass es für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder zur Gartenbewässerung genutzt werden kann. Es muss nicht einmal mit Chlor oder anderen Chemikalien behandelt werden. Eine Untersuchung der "Landeshygieneanstalt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin" in Bremen hat gezeigt, dass auch in Wäsche, die bei niedrigen Temperaturen in Regenwasser gewaschen wurde, nicht mehr Keime nachzuweisen waren, als in konventionell gewaschener Wäsche.

Regenwasser - zum Versickern zu schade !

Die Filter und Reinigungssysteme von Regenwasser garantieren mittlerweile eine so hohe Wasserqualität, dass es für den Menschen ungefährlich wäre, wenn er versehentlich etwas davon trinken würde. Experten raten dennoch von einem ständigen und intensiven Kontakt ab. So sollte das Wasser nicht zum Baden und Duschen genutzt und auch nicht getrunken werden. Denn ein Restrisiko bleibt bestehen, da die Qualität des Wassers, anders als beim Trinkwasser, nicht chemisch kontrolliert wird.

Aber gerade für die extremen Wasserverbraucher wie WC-Spülung, Waschmaschine oder Gartenbewässerung, für die man keine Trinkwasserqualität braucht, kann Regenwasser bedenkenlos genutzt werden. Durch Niederschlagsnutzung kann über 50 Prozent an Trinkwasser eingespart werden.

Viele Kommunen unterstützen die Anschaffung von Regenwassernutzungsanlagen, indem sie auf zusätzliche Abwassergebühren verzichten. Dies ist nicht ganz uneigennützig, denn auch die öffentlichen Haushalte werden durch die Regenwassernutzung entlastet: Regenwasser ist sehr weiches Wasser mit einem geringen Kalkanteil. Beim Waschen werden keine Enthärter und weniger Waschmittel benötigt. Die Qualität des Abwassers ist besser, es lässt sich in den staatlichen Kläranlagen einfacher reinigen. Neben den positiven ökologischen Auswirkungen sparen die Kommunen also auch Geld.

Sprechen Sie uns an - Wir helfen Ihnen die für Sie beste Lösung zu finden !